1885: Eine Völkerschau im münsterischen Zoo
Die Völkerschau von Robert A. Cunningham in Deutschland
In den Völkerschauen, die von ca. 1875 bis in die 1930er Jahre im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik stattfanden, stellten Veranstalter indigene Personen vor Publikum zur Schau. Die Gruppen reisten von Stadt zu Stadt und traten dort häufig in zoologischen Gärten auf. Dies war ein einträgliches Geschäft, an dem sowohl die Organisatoren als auch die Ausrichter in den einzelnen Städten verdienten. Und dies in ganz Europa.
Die Zusammenstellung der Gruppe in Australien
Dieser Beitrag zeichnet den deutschen Teil dieser Tour in Deutschland nach. Diese Völkerschau war ein Teil der menschenverachtenden Unterhaltsindustrie im westlichen Teil der Welt, die auch das Opfer von Menschen in Kauf nahm und auch Halt in Münster machte.
Im Jahr 1885 wurde im Zoologischen Garten in Münster eine Völkerschau von Robert A. Cunningham veranstaltet. Gezeigt wurden vier australische Indigene, die meistens nur unter ihren englischen Namen bekannt waren: Jenny, Toby, Toby jun. und Billy. Sie sind die Überlebenden einer Gruppe von ursprünglich neun Personen.
Die Reise von Australien bis nach Münster war lang und begann im Jahr 1883, als der bekannte Zirkusbetreiber P. T. Barnum in den USA eine neue Attraktion plante. Es sollte eine Völkerschau werden: „A worlds ethnological congress of strage savage tribes“. Schon am Namen lässt sich erkennen, dass hier rassistische Stereotypen von gefährlichen „Wilden“ bedient werden sollten. Hierfür suchte Barnum Indigene, die er zur Schau stellen konnte – auch aus Australien.
Der in Kanada geborene Robert A. Cunningham war Schausteller, trat selbst als Musiker auf und hatte Verbindungen nach Australien. Vermutlich pflegte er auch losen Kontakt zu Barnum. Cunningham sah darin eine profitable Gelegenheit, seine Kontakte in Australien zu nutzen und versuchte, indigene Darsteller zu finden. Häufig wurden den Indigenen falsche Versprechungen gemacht oder deren wirtschaftliche Notlage ausgenutzt, um sie zu verschleppen. Durch koloniale Ausbeutung und auch militärische Maßnahmen war das Leben der Indigenen von desaströsen wirtschaftlichen Zuständen geprägt. Sie erfuhren kaum Schutz vor Entführung, Ausbeutung und Ermordung von der kolonialen Verwaltung und anderen Kolonisatoren. Den Indigenen, die für Völkerschauen rekrutiert wurden, war häufig nicht bewusst, dass sie nach Europa verschifft werden sollten. Wie Cunningham seine Gruppe schließlich in Townsville zusammenstellte und mit welchen Methoden er dies tat, hat er selbst nicht schriftlich festgehalten. Allerdings pflegte er sich selbst in Zeitungen als unerschrockenen Menschenfänger zu inszenieren. Cunningham verschleppte die Menschen mit dem Schiff nach Sydney. Dort versuchten zwei der Männer zu fliehen, wobei einer von ihnen einen Constable verletzte. Die Suchmeldungen, die Cunningham veröffentliche, sind in den örtlichen Zeitungen überliefert. Die Flucht gelang nicht, und die Männer wurden eingefangen. Für kurze Zeit musste der Geflüchtete, der seinen Verfolger verletzt hatte, in Untersuchungshaft, bevor er dann ebenfalls an Cunningham übergeben wurde.
Aus der Gruppe kamen sechs von den Palm Islands: Sussy, Jenny, Toby jun., Tambo, Toby und Jimmy, die übrigen drei von den Hinchinbrook Islands: Billy, Wangong und Bob. Jenny und Toby waren mit ihrem Sohn Toby jun. eine kleine Familie. Ebenso waren Sussy und Tambo verheiratet. Die restlichen Gruppenmitglieder scheinen keine verwandtschaftlichen Verbindungen gehabt zu haben. Nur Tambo und Toby konnten zum damaligen Zeitpunkt Englisch sprechen. Während des Aufenthalts in Amerika lernten auch die anderen die Sprache. Durch die Nähe zu Cunningham sprachen sie wie er mit einem irischen Akzent. Zum anderen lernten sie auch Bruchstücke der Sprachen in ihren Aufenthaltsländern, um mit dem Publikum zu kommunizieren und Souvenirs zu verkaufen.
Ihre indigenen Namen wurden ins Englische geändert, wobei es Variationen in der Überlieferung sowohl der englischen wie auch der indigenen Namen gibt:
- Tagarah – Sussy
- Yorembera – Jenny
- Telegorah – Toby jun.
- Wangong – unbekannt
- Corgarah – Toby
- Warchsinbin – Billy
- Kukamunburra/Dianarah – Tambo
- Orininben – Bob
- Tinendal – Jimmy
Vordere Reihe, von links nach rechts: Yorembera/Jenny, Telegorah/Toby jun., Corgarah/Toby, Dianarah/Tambo, Tagarah/Sussy
Ort und Fotograf unbekannt, 1883
A photograph of a group of 9 Australian aborigines, 5 seated. COPY 1/368/73, The National Archives, Kew
Die ersten Auftritte in Neuseeland und den USA
Cunningham brachte die Indigenen mit einem Schiff von Sydney nach Neuseeland. Hier traten sie das erste Mal in einer Völkerschau auf. Von dort ging es weiter nach San Francisco. In den USA angekommen, konnte Cunningham sich dem Zirkus Barnum anschließen. Im Februar 1884 kam es auf der Tournee zu dem ersten Todesfall. Am 23.02.1884 starb Tambo in Cleveland, vermutlich an einer Tuberkulose. Er ist einer der bekanntesten Mitglieder der Gruppe geworden: Cunningham verkaufte seinen Körper an das Drew´s Dime Museum in Cleveland. Hier wurde sein toter Körper konserviert und ausgestellt. Seine Leiche wurde 1993 in einem kurz davor geschlossenen Beerdigungsinstitut wiedergefunden. Am 23.02.1994, genau 110 Jahre nach seinem Tod, wurde er in Australien beerdigt. Tambos Tod erregte in der damaligen Presse öffentliches Interesse. Auch über Sussys Reaktion auf den Tod ihres Mannes wurde in den Medien berichtet: So soll sie tagelang unfähig gewesen sein zu essen.
Nicht lange nach diesem ersten Todesfall folgte der zweite. Über den Mann ist kaum etwas bekannt, vermutlich hieß er Wangong. Der englische Name, unter dem er auftrat, ist nicht bekannt oder der Ort, an dem er starb, vermutlich aber noch in der Nähe von Cleveland. In der Tradition der australischen Indigenen wird der Name eines Toten nicht mehr ausgesprochen, und so wurde der Mann nie wieder erwähnt. Auch die Zeitungen nahmen dieses Mal keine Notiz von dem Tod eines der Darsteller.
Fotografie: Negretti and Zambra, Crystal Palace, London, 1884
A photograph of a group of seven Australian aborigines, one lying down in front, weapon in each hand. COPY 1/368/71, The National Archives, Kew
Beginn der Tour in Europa: die deutschen Stationen
Cunningham entwickelte die Gewohnheit, kranke oder sterbende Darsteller in Krankenhäusern zurückzulassen, um mit den anderen sofort weiterzuziehen.
Nach dem es die ersten beiden Toten gegeben hatte, entschloss er sich im Frühling 1884, allein und ohne Anschluss an einen Zirkus in Europa zu touren. Ziel war es, mehr Profit aus der Gruppe schlagen zu können. Das erste Reiseziel war London, wo vom 19. bis 20. April 1884 Auftritte im Crystal Palace stattfanden. Hier wurden auch einige Fotografien angefertigt, die Sie in diesem Beitrag abgebildet finden. Der nächste Halt war Brüssel, und von dort ging es weiter nach Köln. Auf den Kölner Aufenthalt vom 3. Juni bis 3. Juli 1884 folgten eine ganze Reihe von deutschen Städten.
Cunningham schaltete häufig Werbeanzeigen in den lokalen Zeitungen, was es möglich macht, noch heute den ungefähren Reiseverlauf nachzuvollziehen.
Reiseverlauf durch Deutschland
Bobs Tod in Chemnitz
Am 07.11.1884 starb Bob in Chemnitz, ebenfalls vermutlich an Tuberkulose oder einer ähnlichen Lungeninfektion. Bobs sterbliche Überreste wurden von der Naturwissenschaftlichen Sammlung in Chemnitz „in einem Zinkkasten, der mit einer Mischung aus Alkohol und Sublimat angefüllt ist“ aufbewahrt. 1970 wurden die Gebeine dem Anatomischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschenkt. Leider existiert keine Dokumentation über die genauen Umstände. Im April 2019 wurden Bobs Überreste mit denen vier weiterer indigener Australier an Australien zurückgegeben.
Krankheit in Nordhausen
Vom 19.02. bis 21.02.1885 hielt sich die Gruppe in Nordhausen auf. Verschiedene Zeitungen berichteten darüber, dass einer der Männer in der Gruppe so schwer erkrankt sei, dass er in den Siechenhof, das Armen- und Krankenhaus von Nordhausen, gebracht werden musste. Bei dem Mann könnte es sich um Billy, Jimmy oder Toby gehandelt haben, zu dem Zeitpunkt die letzten drei lebenden Männer der Gruppe. Die Hallische Zeitung spekulierte über ein Lungenleiden, unter dem viele Darsteller von Völkerschauen litten. Der Mann wurde in Nordhausen zurückgelassen. Er erholte sich wieder und konnte entlassen werden. Cunningham kam aus Magdeburg zurück, um ihn abzuholen. Während des Aufenthalts im Siechenhof wurde dem Mann das Haar geschoren, was auch in der Presse erwähnt wurde. Cunningham verkündete gegenüber einer Zeitung, dass er gegen die Krankenhausverwaltung Klage erheben wolle, da diese seinen Darsteller verunstaltet habe und damit sein Geschäft geschädigt worden sei. Im Stadtarchiv Nordhausen konnte kein Nachweis dafür gefunden werden, dass diese Klage tatsächlich von Cunningham erhoben wurde.
Darmstadt und der Tod von Jimmy
Die Gruppe trat drei Monate später in Darmstadt auf. Dort starb Jimmy am 31.05.1885. Er wurde auf dem Alten Friedhof in Darmstadt beerdigt, seine genaue Grabstätte konnte zum heutigen Kenntnisstand 2025 nicht identifiziert werden.
Für die anderen Teilnehmenden ging die Reise weiter. Mehrfach wurden die Mitglieder der Gruppe anthropologischen Untersuchungen unterzogen. Dabei wurden ihre Körper vermessen, fotografiert und Gipsbüsten angefertigt, um sie in rassistische Typen einzuordnen. Die australischen Indigenen wurden damals als niedere Entwicklungsstufe des Menschen betrachtet und anthropologische Untersuchungen sollten dies beweisen. In Dresden existieren diese Gipsbüsten noch heute. Bei diesen Untersuchungen wurde zusätzlich festgestellt, dass fast alle Mitglieder unter Lungenerkrankungen litten. Die ungewohnte Kälte, unzureichende Bekleidung und Ernährung sowie schlechte Unterbringungen schwächten ihre Gesundheit und machte sie empfänglich für Lungenerkrankungen wie die Tuberkulose.
Der Tod von Sussy in Elberfeld
Am 23.06.1885 starb Sussy in Elberfeld. Zu diesem Zeitpunkt war sie schätzungsweise erst 17 Jahre alt. Sie wurde dort auf dem Friedhof beerdigt. Ihr Grab konnte identifiziert werden, und 2017 wurde ein Gedenkstein aufgestellt.
Sie war ein Liebling der Zeitungen und wurde, entgegen den üblichen rassistischen Beschreibungen von australischen Indigenen, als recht gutaussehend beschrieben. Cunningham pries sie in den Werbeanzeigen oft als Königstochter an. Dementsprechend groß war das mediale Echo um ihren Tod.
Der Aufenthalt in Münster
Cunningham hatte mit dem Tod von Sussy „seine Hauptattraktion“ verloren. Schon bei Tambos Tod hatte er befürchtet, dass er, sollte auch Sussys sterben, seine Tournee beenden müsste. Nichtsdestotrotz wurde die Reise weiter fortgesetzt und führte schließlich auch nach Münster. Dort waren nur noch vier der Indigenen am Leben. Die Auftritte waren mittlerweile Routine für Cunningham und seine Darsteller und Darstellerinnen. Nicht jedoch für den Begründer des zoologischen Gartens Hermann Landois (1835–1905). Auftritte dieser Art waren noch neu für ihn, hatte er doch erst eine Völkerschau veranstaltet. Nach der Völkerschau von Cunningham schrieb er einen Zeitungartikel (s.u. Artikel sowie Transkription), in dem er die menschenunwürdige Behandlung der Indigenen durch Cunningham stark kritisierte. Trotzdem wurden weitere Völkerschauen unter Landois‘ Verantwortung veranstaltet. Eine Völkerschau von Cunningham trat allerdings nicht wieder in Münster auf. Ob dies eine bewusste Entscheidung von Landois war oder nur Zufall, ist nicht überliefert.
Die Reise geht außerhalb von Deutschland weiter
Der letzte belegte Auftritt in Deutschland fand im August 1885 in Gelsenkirchen statt. Von dort ging es weiter nach Rotterdam. Es folgten Auftritte in Frankreich, natürlich auch in Paris. Dort starb Toby im November 1885. Mehr ist über die Umstände nicht bekannt, es konnten weder eine Sterbeurkunde noch ein Grab gefunden werden.
Der Name seines gleichnamigen Sohnes Toby jun. wurde in Benny geändert, da nach indigenen Traditionen der Name eines Toten nicht mehr ausgesprochen werden durfte. Von Paris aus ging es weiter nach Liverpool. Cunningham plante wohl zu diesem Zeitpunkt die restlichen drei, Jenny, Toby jun./Benny und Billy, nach Australien zurückzubringen. Aus ungeklärten Gründen geschah dies jedoch nicht und Cunningham begab sich auf eine weitere Tournee, die ihn hauptsächlich nach Skandinavien, aber auch nach Moskau und Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, führte. 1887 ging es dann weiter nach Rom, Wien, London und schließlich Brighton, dort endete die Europatournee. Möglicherweise reiste Cunningham danach mit Jenny, Benny und Billy nach New York. In der Familie von Cunningham ist die Geschichte überliefert, dass die letzten drei Darsteller in New York im Hause von Cunninghams Schwester wohnten und man sich besonders gut an Jenny erinnern konnte. Es ist nicht bekannt, ob danach noch Auftritte stattfanden.
Die Rückreise nach Australien
Am 10. März 1888 reiste Cunningham von San Francisco, über Sydney und Brisbane nach Townsville, wo er am 18. April ankam. Ob er sich dabei in der Begleitung von Jenny, Benny und Billy befand, konnte nicht zweifelsfrei belegt werden. Er selbst gab an, die drei in ihre Heimat zurückgebracht zu haben. Am 25. April reiste er wieder nach Sydney zurück.
Das weitere Schicksal der drei ist ungeklärt. Jenny und Benny litten seit längerem unter Lungenerkrankungen und wie lange sie mit diesen noch weiterleben konnten, ist unklar. Nur Billy schien nicht von Krankheit betroffen zu sein.
Cunningham hingegen veranstaltete noch weitere Völkerschauen mit Samoanern und eine weitere mit australischen Indigenen.
Cunningham, Sussy, Jenny, Toby jun., Toby, Wangong, Tambo, Billy, Bob und Jimmy hinterließen ihre Spuren in Werbeanzeigen, Zeitungsartikeln, Sammlungen und Gräbern – von Australien, über Münster bis nach Moskau und Konstantinopel.
Gefolgt ist diesen Spuren hauptsächlich die Autorin Roslyn Poignant, der die ausführliche Recherche und das Auffinden einiger Gräber zu verdanken sind.
Tod der indigenen Teilnehmerinnnen und Teilnehmer der Völkerschau
| Indigener Name | Tourname | Sterbedatum/Ort |
|---|---|---|
| Kukamunburra | Tambo | 23.02.1884/Cleveland |
| Wangong | ? | März 1884/Cleveland? |
| Orininben | Bob | 07.11.1884/Chemnitz |
| Tinendal | Jimmy | 31.05.1885/Darmstadt |
| Tagarah | Sussy | 23.06.1885/Elberfeld |
| Corgarah | Toby | November 1885/Paris |
Die Reiseroute
Durch die ausführliche Recherche von Roslyn Poignant (Professional Savages; 2004) waren schon einige Orte an denen Auftritte stattfanden bekannt. Von diesen Angaben ausgehend konnte durch die Recherche in Zeitungsarchiven in ganz Europa den Reiseverlauf genauer rekonstruiert und auch die Dauer der Aufenthalte geschätzt werden.
London, Crystal Palace | 19.–20.04.1884 |
Brüssel, Museé du Nord | Mai 1884 |
Köln, Castan‘s Panoptikum, Brauweiler | 03.06.1884–03.07.1884 |
Berlin, Castan‘s Panoptikum | 04.07.1884–04.10.1884 |
Chemnitz, Mosella, Tunnel | 07.10.1884–23.10.1884 |
Dresden, Victoria-Salon | 07.11.1884–27.11.1884 |
Leipzig, Krystallpalast | 01.12.1884–31.12.1884 |
Breslau, Victoria-Theater | 20.01.1885–31.01.1885 |
Halle an der Saale, Café David | 01.02.1885–12.02.1885 |
Merseburg, Kaiser Wilhelms-Halle | 13.02.1885 |
Eisleben | Februar 1885 |
Nordhausen, Zum Dom | 19.02.1885–21.02.1885 |
Halberstadt | 10.03.1885 |
Magdeburg | März 1885 |
Quedlinburg | 12.03.1885 |
Aschersleben | März 1885 |
Sangerhausen, Schweizerhütte | 18.03.1885 |
Gotha, Helders Konzert-Salon | 23.03.1885–26.03.1885 |
Erfurt | April 1885 |
Eisenach | April 1885 |
Mühlhausen | April 1885 |
Göttingen | April 1885 |
Darmstadt, Saalbau | 25.04.1885–03.05.1885 |
Frankfurt, Zoologischer Garten | 05.05.1885–27.05.1885 |
Wiesbaden, Saalbau Nerothal | 29.05.1885–03.06.1885 |
Mannheim, Restaurationshalle des Stadtparks | 07.06.1885 |
Wuppertal, Elberfeld, Zoologischer Garten | 17.06.1885–05.07.1885 |
Düsseldorf, Zoologischer Garten | 06.07.1885–22.07.1885 |
Münster, Zoologischer Garten | 24.07.1885–30.07.1885 |
Dortmund, Schlengermann Wirtschaft | 31.07.1885–12.08.1885 |
Gelsenkirchen | 13.08.1885 |
Rotterdam, Feestgebouw, Place de Pays-Bas | 27.08.1885–04.09.1885 |
Schiedam, Holland | 06.09.1885–09.09.1885 |
Holland | 1885 |
North of France | 1885 |
Paris, Folies Bergère | 1885 |
Liverpool | Dezember 1885 |
Dublin | Januar 1886 |
Glasgow | Februar 1886 |
Kopenhagen | Mai 1886 |
Odense (Dänemark) | 1886 |
Arhus (Dänemark) | 1886 |
Göteborg (Schweden) | 1886 |
Christiania (Oslo, Norwegen) | 1886 |
Stockholm, Alhambra (Schweden) | Juni 1886 |
Helsingfors (Helsinki) | 1886 |
Sankt Petersburg, Arkadia | 1886 |
Moskau, Zoo | 08.09.1886 |
Konstantinopel (Istanbul), Cafe Apollo | Oktober 1886 |
Rom | Januar 1887 |
Wien | Februar 1887 |
London | April 1887 |
Brighton, Royal Pavilion | Mai 1887 |
Die zum jetztigen Zeitpunkt (2026) angenommene Reiseroute durch Europa
Zeitungsartikel von Hermann Landois
Von Hermann Landois verfasster Zeitungsartikel zu dem Besuch der Völkerschau von Robert A. Cunningham im münsterischen Zoo.
Erschienen in: Beilage zum Münsterischen Anzeiger Nro. 179, Sonnabend, den 8. August 1885
Transkription des Artikels im Münsterschen Anzeiger als PDF
Literatur:
Poignant, Roslyn: Professional Savages (2004)
Fleige, Christin: Die Völkerschauen im Westfälischen Zoologischen Garten Münster (2023)
Winkelmann, Andrea: Repatriations of human remains from Germany – 1911 to 2019 (2020)
Dehnen, Elias: Der Spiegel (15.03.2022)
Brändle, Rea: Wilde, die sich hier sehen lassen (2023)